Weltmeisterschafts- und Europameisterschaftsqualifikation beim Löwen von Bonn bestätigt

Nach einer Woche Training im Olympiazentrum Bonn mit Fechtern aus 8 Nationen, konnte ich meine Qualifikation für die Weltmeisterschaft in Leipzig und für die Europameisterschaft in Tiflis bestätigen und mein bester Saisonergebnis bisher einfahren.

Die Arbeit trägt Früchte:

Ich bin froh, dass meine Systemumstellung mit meinen Trainern Ingo und Lorenzo, der mich in Bonn auch betreut hat, endlich Früchte trägt. Ich kann dir nur sagen, dass die ersten Monate, also von September bis Jänner echt hart waren.

Eine Systemumstellung in meinem Alter haben auch viele als nicht mehr möglich eingestuft. Langsam können wir aber sagen „Es geht doch!“.

Dabei hat sich aber auch das Training in Livorno bezahlt gemacht, in dem ich einen Fechter gemodelt habe. Modelling bedeutet im Neurolinguistischen Programmieren, dass man Dinge von jemandem übernehmen kann, indem man seine Körpersprache, seine Gestik, Mimik, den Atemrhythmus und schlussendlich auch seine Einstellungen und Gedanken übernimmt.

Genau das habe ich getan…

Die Vorrunde in Bonn:

Ich habe mich noch in keiner Runde so sicher und bestimmt gefühlt, wie in Bonn. Ich konnte alle Gefechte relativ klar für mich entscheiden, war sogar nicht einmal ganz zufrieden, weil ich im letzten Gefecht gegen den Deutschen Andre Sanita bei 4:1 Führung für mich, noch zwei dumme Treffer erhielt.

Aber das ist schon meckern auf hohem Niveau, damit konnte ich dennoch zufrieden sein.

Tag zwei

Am zweiten Tag focht ich mein erstes Match gegen den Japaner Ito, der am Vortag nur ein Gefecht in der Runde verloren hatte und danach zwei direkte Ausscheidungsgefechte gewonnen hatte.
Ich war also gewarnt.

Ich fand aber ein sehr gutes Rezept gegen den jungen Japaner, ging schnell in Führung und konnte das Gefecht sicher zu Ende fechten. Am Ende war es mein höchster Sieg bei einem Weltcup am zweiten Tag.

Hier ist das Video dazu: